Dieser Beitrag ist Teil einer mini Serie zum Thema: einfach unkompliziertes Sauberhalten, für Mütter mit wenig Zeit 🙂

Hier gelangst Du zum ersten Teil, welcher das“ Warum eigentlich“ behandelt und hier findest Du deine kostenlose PDF um deine eigene Putzroutine zu gestalten mit einer knackigen Übersicht zum einfachen putzen.

 

(Dieser Beitrag enthält Eigenwerbung da Produktliebe und Beratung für dich.)

 

Wie gelingt die neue Putzroutine?

Damit die neue Gewohnheit sich festigt, lege ich auch hier wieder ans Herz, es schriftlich auf schwarz und weiss festzuhalten. Sich fest einzuplanen, wann man sich um welchen Bereich des zu Hauses kümmert hilft, das Pflänzchen zu nähren und Zufriedenheit zu erleben.

 

Durch das aufschreiben, festlegen und timeblocking verankert man seine Absicht. Es fühlt sich für manche am Anfang gar bedrängend an, hier noch mehr in den Terminplan zu schreiben und die ToDo Liste, welche eh schon zu lang ist, noch länger zu machen.

Aber es schafft eine wichtige Grundlage: Du wirst verbindlich, dir selbst gegenüber!

[Tweet „Werde dir selbst gegenüber verbindlich!“]

Dies NIMMT Druck auf lange Sicht! (Nicht nur, weil nun das zu Hause sauber ist um man sich um eine Sache weniger sorgt).

Dadurch das ich weiss, alles hat seinen Tag und seine Zeit kann ich wie gesagt darauf vertrauen, es wird sich um alles gekümmert. Ich muss mir keine Sorgen darum machen und muss auch nicht daran denken!

Ich weiss und kann mich darauf verlassen, dass sich um alles gekümmert wird. Wenn nicht diese Woche, weil irgendwas dazwischen kam, dann weiss ich, dass spätestens nächste Woche 😉
Ich mache mir Montags keinen Kopf um das leicht staubige Regal, sondern kann es entspannter anstauben lassen, bis zum nächsten Donnerstag, wenn Staubwischtag ist 🙂

 

Es geht also wirklich nicht um das “perfekte” zu Hause. Es geht um das wohlfühl zu Hause!

Darum das Du weisst, es wird sich um alles gekümmert und darum dass Du dich wohl fühlst, in Haut und Heim.

 

Wie Zeit blocken & planen?

Um effizient zu putzen ist es einfacher, sich für 5-6 Tage die Woche feste Aufgaben zurecht zu legen. Für manche reicht es, sich die Tage vorzunehmen und es ist wichtig, zeitlich flexibel zu bleiben wann dies umgesetzt wird.

Für andere ist es wichtig sich reell die zeit im Kalender zu blocken, da sie sich diese sonst nicht nehmen. Dies gilt es zu testen 😉

 

Dies heisst bei uns zB Montags Staubwischen (ausser Küche) und Wäsche waschen. Dienstags Staubsaugen und Wäsche aufräumen. Mittwochs Wischen und so weiter…

Da ich mich zeitlich nicht genau festlegen kann, denn meine Tochter ist meist eingebunden in den Haushalt und ich nie weiss wie ihre Laune mitmacht…  habe ich keine Zeit am Tag geblockt, sondern nur Tageweise festgelegt, was wann gemacht wird.

 

Je nach Möglichkeit wird dann eine Woche gründlicher Staubgewischt zB, samt abwischen aller Türen und andere Wochen muss es mal schneller gehen und das abwischen der Flächen reicht. (Ich weiss ja, dass ich mich in spätestens einer Woche wieder darum kümmere, was es gut erträglich macht 😉 )

 

Außerdem haben wir Mo-Fr verplant, wobei ich Samstag als Puffertag habe für Engpässe. Hier kann ich bei Bedarf Tätigkeiten und ToDos hinschieben, welche ich in der Woche nicht machen konnte oder wenn mal etwas besonderes anliegt wie Fensterputzen. (Wer hat das eigentlich erfunden?….)

 

Strukturiere deine ToDo’s

Teile dir deine Tätigkeiten ein in ToDo’s die wöchentlich passieren und Aufgaben die monatlich oder quartalsmäßig ausreichen. Ich wische zB nicht jede Woche die Fußleisten ab, aber es ist schön zu wissen, dass ich das einmal im Monat auf dem Schirm habe. Dies erledige ich dann beim Staubwischen mit, wenn meine Tochter gut mit macht oder nehme mir dafür dann eben die Zeit an einem Samstag.

 

Erledige „gleiches“ in einem Schwung

Putze nicht nach „Zonen“, sondern “bündle” die gleichen Tätigkeiten zusammen. Ich mache nicht Montags das Schlafzimmer sauber und Dienstags das Wohnzimmer. Sondern ich greife einmal die Woche zum Staubhandschuh (Eine tolle Erfindung übrigens auch für Kinder) und gehe damit dann einmal durch die ganze Wohnung. (Ist sicherlich auch eine Frage der Größe eures zu Hauses) Doch bei uns funktioniert dies sehr gut. So muss ich nicht erst den Handschuh holen, wegbringen, dann den Staubsauger und Wischmop bereiten etc… Sondern greife einmal zu und fege durch die Wohnung.

 

Kleinvieh macht auch Mist, also kümmere dich gleich drum!

Gewöhne dich an tägliche kleine Routinen, welche alles immer bei “total ok” halten. Dies kann heißen, dass ihr mit einem Handfeger nach dem Essen kurz durch die Küche geht oder falls vorhanden den Geschirrspüler immer abends anstellt und morgens ausräumt. Dies kann bedeuten, dass ihr gemeinsam daran arbeitet, dass jeder immer nach Benutzung seine Sachen/Teller/Spielsachen aufräumt, spätestens aber am Abend vorm zu Bett gehen. Dies kann bedeuten, dass ihr täglich die Küchenflächen und Tische einmal gründlich abwischt, etc…

 

Binde deine Familie mit ein!

Meine Tochter hat einen eigenen Staubhandschuh und einen Lappen, mit welchem sie ihr Waschbecken sauber machen kann. (Ich arbeite nach ;)) Wenn ich Wische oder Staubsauge ist sie auf dem Rücken in der Trage und wir hören Musik, während wir tanzend durch’s Zimmer wackeln. Wenn sie badet nutzte ich es aus und putze das Bad einmal die Woche. Beim Abwaschen stellt sie sich oft auf ihren Hocker neben mich und reicht mir die Teller. (Wir haben leider keinen Geschirrspüler, Schande!)

Binde deine Kinder ein wo es nur geht und macht euch daraus eine schöne gemeinsame Zeit! Auch beim Abwaschen kann man wunderbar singen oder Geschichten erzählen… und deine Kinder kriegen direkt einen positiven Bezug zum Sauber machen, anstatt es wie die grosse, super lästige Dauerbürde zu empfinden. (Welche es trotzdem manchmal ist 😉 ) 

 

Plane und plane!

Ach ja und plane! Schaffe dir unter der Woche feste Räume und Routine und halte diese schriftlich fest. Werde verbindlich! Achte hier darauf, kleine und wirklich machbare Einheiten zu planen. Denn Du möchtest deinen Tag nicht mit Putzen verbringen. Sondern es so einbauen im Alltag, dass es einfach mit fliesst und dir Lebensqualität schenkt, anstatt dir welche zu nehmen!
Also erwarte keine Perfektion, aber erfreue dich an deiner Wertschätzung deinem zu Hause gegenüber.

 

Go clean & green Baby

Und zuletzt noch ein wichtiger Tipp: achte darauf, WOMIT Du sauber machst!

Grade durch Putzmittel bringen viele bedenkliche Chemikalien in ihr Heim. Ich greife da sehr gerne auf unseren OnGuard Universalreiniger zurück von doTERRA: Hiermit mache ich ALLES sauber und habe meiner minimal Seelen entsprechend, einen Reiniger anstelle von fünf. Außerdem war ich es leid öko Reiniger zu nehmen, welche ihrem Job nicht gerecht wurden. Als Kleinkind Mama hat man nunmal manche harte Aufträge 😉

 

Mein Resümee & dein Resümmee

Obwohl ich schon immer einen Hang zum ordentlichen und minimalen zu Hause hatte, grauste mir am Anfang bei dem Gedanken, mir noch mehr ToDo’s aufzuladen. Doch ich muss sagen, seit wir unsere Putzroutine aufgestellt haben, gehe ich viel entspannter und gelassener an sonst so unliebsame Aufgaben wie Sauber machen heran.

 

Erzähl mir wie es dir damit geht! Hast Du ebenso Bedenken oder schon ganz wunderbare Erfahrungen mit einem Putzplan gemacht? Hast Du ein ganz anderes System, welches für dich und deine Familie wunderbare funktioniert?

Ich freue mich über deine Erfahrungen!

 

Deine Melanie

 

PS: Vergiss nicht HIER die kostenlose Vorlage für deinen Putzplan mit einer kurzen Zusammenfassung runter zu laden!

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