Dieser Beitrag ist Teil einer mini Serie zum Thema: einfach unkompliziertes Sauberhalten, für Mütter mit wenig Zeit 🙂

 

Wie eine Putzroutine das Leben erleichtert

Denkst Du nicht auch gerne an den Moment, wenn Du dich in frisch gewaschene Bettlaken kuschelst? Oder die Klarheit in der Luft, wenn Du endlich mal wieder gründlich den Boden gewischt hast? Oder das befriedigende Gefühl, wieder das zu Hause von dem alten Staub befreit zu haben?

Man atmet automatisch auf und durch. Etwas überträgt sich vom Außen aufs Innere. Man behält eine leise Freude, Zufriedenheit & Erleichterung zurück.

Ich hätte nicht damit gerechnet, mit dir über meinen Wochenputzplan zu reden 🙂 Da es aber etwas ist, was unser Leben so sehr vereinfacht, möchte ich es gerne auch mit dir teilen. Vielleicht erleichtert es euren Alltag als (Klein)Familie ja ebenso!

(Hier gibt es Werbung, da ich Produktliebe mit dir teile.)

Unten gibt es noch eine kostenlose PDF zum ausdrucken und ausfüllen als Hilfe für dich. Damit es noch leichter fällt, aus eurem zu Hause ein wunderbares Wohlfühl-zu-Hause zu machen: dein wöchentlicher Putzplan mit Tipps

 

Warum bleibt es nur nicht immer so knackig sauber?

Grade mit Kind kann es schwer bis nahezu unmöglich sein, stets “am Ball zu bleiben”, mit Ordnung und Sauberkeit. Eben ist man auf der einen Seite fertig geworden mit Wischen, schon kippt das nächste Saftglas um. Als Mutter relativieren sich die eigenen Ansprüche und das ist auch gut so!

 

Trotzdem:

Ich bin ein Minimalst und stehe zB auf radikales Ausmisten a la Marie Kondo. Fühle mich erst wirklich emotional zurechnungsfähig, wenn ich in einem aufgeräumten und schönen zu Hause mich aufhalte. Doch all dieses Wohlfühlen und Wissen darum, wie gut es tun kann reicht nicht immer aus, dies auch (mit (Klein)Kind) umzusetzen. Da kommt einfach allzu oft das Leben und Kind dazwischen.

 

Da ich aber weiss, wieviel Klarheit das schöne Außen mir ins Innere überträgt, möchte ich mit dir Tipps teilen. Erfahrungen und Herangehensweisen welche mir helfen, immer (wenigstens halbwegs) bei der Stange zu bleiben und so eine Sorge weniger zu haben. Ich möchte dir zeigen wie einfach es sein kann, diesen schönen, sauberen Frischemoment aufrechtzuerhalten im Mama-Alltags-Wahnsinn.

 

Sauber ja. Aber einfach bitte!

Als Mompreneur, welche ihr Kind noch zu Hause betreut, habe ich keine Zeit zu verschenken. Welche Mutter hat das schon… Entsprechend ist es mir ein doppeltes Bedürfnis, mich nicht ausgiebig und ständig um meinen Haushalt kümmern zu müssen.

 

Zum einen fühle ich mich wie gesagt sehr viel wohler, wenn mein Umfeld clean und ordentlich-schön ist. (Es ist so ein bisschen wie Instagram Feeds die viele weiße Backgrounds haben: man fühlt sich gleich seelisch aufgeräumter, klarer und frischer beim anschauen 🙂 )  Zum anderen ist es mir viel zu lästig, dauernd Sachen zu suchen oder gar welche nicht nutzen zu können, nur weil sie auf mysteriöse Weise im Wäschekorb versinken.

 

Ich möchte mich immer wohlfühlen in meinem zu Hause, dort ohne Scheuklappen für Schmutz und Chaos umherlaufen können AKA mich frei und aufmerksam ausdehnen 😉 Sowie mich jederzeit um das kümmern können, was grade höchste Priorität hat. (Diesen Artikel würde ich vielleicht nicht schreiben, hätte ich mit Tellerwaschen prokastinieren können 😉 )

 

Lohnt sich denn die Liebesmüh wirklich?

Ich denke ja. Unbedingt! Wer mal eine Zeitlang probiert hat, wie es sich in einer stets aufgeräumten und sauber-schönen Umgebung lebt weiss, es erleichtert innerlich wie äußerlich vieles. Manchen fällt dies mehr zu als anderen. Doch es lohnt sich für jede Mama, dieser geplant, einfachen Herangehensweise mal eine Chance zu geben!

 

Hier also ein paar Gedanken dazu, warum es sich unbedingt für jede Mutter lohnt den Anfang zu finden und eine Weile bei der Stange zu bleiben:

 

  • Innerliches Wohlbefinden. (Nicht nur für uns) Denn das Außen beeinflusst maßgeblich unser Inneres, sowie Viceversa. Frische zu Hause = Klarheit in Geist & Herz.
  • Gute Vorbildfunktion. Denn unsere Kinder und Familienmitglieder schauen sich eben doch auf Kurz oder Lang das ein oder andere (typentsprechend variierend) ab.
  • Immer gewappnet fürs Leben. Denn es gibt keine Ausrede, warum ich jetzt grade nicht meine wahrlich höchste Priorität umsetzen könnte. Egal ob dies Arbeit oder Freizeit bedeutet.
  • Immer bereit.. Der ein oder anderen Mama fällt es auch leichter, spontan Besuch zu empfangen, ohne Schamgefühl. (Manchen ist dies egal, doch mal so ganz ehrlich hingeschaut, bleibt dies eher die Ausnahme oder?)
  • Man spart Geld. Geld fragst Du? Ja, ich denke schon. Es ist so eine Beobachtung aus meiner Jugend. Meine Mutter hat ihre Sachen immer sehr sorgsam behandelt. Zum einen hat sie eine Wertschätzung für die kleinen Dinge an den Tag gelegt, welche ihr auch Zufriedenheit geschenkt hat. Zum anderen haben ihre gepflegten Eigentümer so viel länger “gehalten” und wunderbar ausgesehen. Dies lag nicht nur an der Qualität. (Ich bin jemand der immer Qualität vor Quantität wählt, trotzdem fällt mir der gute Zustand ihrer Sachen immer wieder auf)
  • Gelebte Wertschätzung. Es geht hier wohlgemerkt auch nicht darum, Dingen einen überdimensionalen Wert zu zu schreiben. Werte sollten immer wieder, täglich, zurecht gerückt werden um sich bewusst zu machen, was wirklich zählt. Trotzdem kann hier eine tiefe Wertschätzung dem Leben gegenüber zum Ausdruck kommen. Hier denke ich auch wieder gerne an Marie Kondo, welche dazu rät alles was man zu Hause hat darauf zu prüfen, ob es in einem Freude erweckt beim anschauen. Doch zu Marie Kondo ein anderes Mal mehr…
  • Es spart Zeit. Man putz effektiver! Dazu weiter unten mehr! Außerdem sorgt die Gewissheit, dass sich spätestens in zwei Wochen darum gekümmert wird dafür, dass man kontinuierlich wenig Zeit investiert mit großer Wirkung. Anstatt 1-2 im Monat einen stressigen PutzWahnTag einzulegen, weil sich Besuch angekündigt hat oder ähnliches. Um dann am Ende komplette Tage gefühlt, genervt nur mit Putzen verbracht zu haben. Es ist viel effektiver, hier täglich kleine Einheiten quasi „nebenbei“ laufen zu lassen.

Es lohnt sich also meines Erachtens nach definitiv, sich die vielleicht anfängliche Mühe zu machen, einmal Grund rein zu bringen und diese Gewohnheit auszuprobieren.

 

Es ist wie mit allen Gewohnheiten: sie braucht ihre Zeit und Mühe, damit aus der Absicht eine Gewohnheit erwächst. Doch sobald mal gewachsen, nach vier Wochen hat man hier schon eine gute Basis gelegt, blüht sie bei weiterem Nähren auf und man erntet Früchte.

 

Dieser Artikel ist Teil einer mini Serie. Im nächsten Beitrag kannst Du lesen, wie die Putzroutine gelingt.

Und vergiss nicht, dir hier das kleine Freebie runter zuladen: deine eigene Vorlage für deinen Putzplan und eine kurze Übersicht zur gelungenen Putzroutine für Mamas mit wenig Zeit!

PS: Denk daran, dass Du alle meine Blogartikel ebenso vorgelesen bekommst! Bei iTunes, ganz wie es für dich am besten passt… Einfach den „MamaNatürlich: Vorgelesen“ Podcast abonnieren!

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