Ich wurde von der sympathischen Heidi von EinfachmalEinfach eingeladen, an einer Blogparade teilzunehmen. Sie möchte eine neue Tradition anregen: der Tag der Deutschen Einheit könnte ihrer Meinung nach, zum deutschen Thanksgiving werden. Nicht das wir nun alle Truthähne in den Ofen schieben sollen. Es geht ihr darum dass wir diesen besonderen Tag zum Anlass nehmen könnten, Dankbarkeit gemeinsam zu feiern.

Ein Erntedankfest zu feiern zu dieser Jahreszeit ist mir nicht fremd. In meinen Augen geht es auch dabei darum, sich bewusst darüber zu werden, wofür wir alles dankbar sind. Das geht weit über Essen und Ernte hinaus! Es ist eine wunderbare und wertvolle Tradition, wenigstens einmal jährlich, mit seinen Lieben zusammen zu kommen und gemeinsam Dankbarkeit zu zelebrieren. 

Da das Erntedankfest aber oft im Hintergrund verblasst oder nicht ausgeweitet wird über den Erntesegen hinaus, gibt es nun die „online Bewegung“, den 3. Oktober als deutsches Thanksgiving einzuführen. 

Gar keine so schlechte Idee dachte ich mir. Also nehme ich gerne an der Blogparade teil. Obwohl ich ein fester Vertreter davon bin, dass es elementar ist sich täglich darüber bewusst zu werden wofür man dankbar ist (und nicht nur einmal im Monat oder jährlich ;)). Trotzdem beinhaltet es einen besonderen Zauber, diese Dankbarkeit mit anderen zu zelebrieren. 

Hier also meine Gedanken zu Dankbarkeit und Co 

Warum Wertschätzung und Dankbarkeit ein „must-do“ sind

Erinnerst ihr euch noch an Scrooge aus der Weihnachtsgeschichte? Ja genau! Der geizige, kaltherzige Mann, welcher durch Dankbarkeit und Wertschätzung seinem Leben gegenüber lernte, wieder sein Herz zu öffnen und so zu Liebe fand, sowie aus der Isolation heraus. Erst nachdem er sein Herz öffnete für die Menschen, den Segen und die Freude die vor ihm lag, konnte er sie selbst erleben.

Man könnte denken, dass er nur dadurch dass er lernte sich selber  zurück zunehmen und anderen liebevoller zu begegnen, wieder ein weites Herz bekam. Doch ich bin davon überzeugt das er dies nur erfahren konnte, da er selber Dankbarkeit und damit Fülle zuerst in sich entdeckte. Wie sollen wir geben, wenn wir selber leere Hände haben? Er begann aus sich selbst heraus Liebe und Zuneigung zu geben. Daraus ableitend teilte er dann ebenso im Außen seinen Reichtum mit anderen.

Dankbarkeit macht uns zufriedener, da wir bewusst und achtsam wertschätzend was vor uns liegt. Daraus können wir Kraft schöpfen. Dankbarkeit ist auch die Basis dafür, um aus dieser Fülle schöpfend, dann andere ebenso bereichern zu können.

Besonders als Mompreneur und Entrepreneur haben wir soviel um die Ohren und hetzten von einem Moment gefühlt zum nächsten. Da ist es umso wichtiger bewusst inne zu halten um zu erkennen, wie reich wir beschenkt sind. Ohne diese Wertschätzung und Achtsamkeit, würden wir uns wie Ebenezer Scroog gestresst und abgetrennt erleben. Wir würden uns immer mehr um ToDo’s kümmern und Zahlen, anstatt im Herzen zu behalten WARUM wir dies alles tun und wie reich wir beschenkt sind!

Also: zurück zur Dankbarkeit! Weg vom Scroog…

Tägliche Praxis: Dankbarkeit

Es ist essentiell, sich täglich darüber bewusst zu werden wofür wir dankbar sind. Damit wir nicht im Stress-Hamsterrad untergehen und nur noch „machen“ sondern verbunden bleiben mit unserem Warum! Damit wir weich und präsent bleiben im Herzen und all die besonderen Momente mit unsren  Kindern oder alleine, wirklich genießen können!

Ich selber gehe gerne auf Nummer sicher und werde mir morgens als erstes, im Rahmen meines Miracle Mornings darüber bewusst, wofür ich dankbar bin. In meiner Artikel Serie und dem Workbook bin ich ausführlich darauf eingegangen was diese besondere Morgenroutine für mich beinhaltet und wie sie anderen Mompreneuren helfen kann.

Als eine besondere App habe ich euch in diesem Zusammenhang auch mal die 5 Minute Journal“ App vorgestellt. Eine einfache und schöne Weise, Dankbarkeit zur täglichen Gewohnheit werden zu lassen.

Es macht einen großen Unterschied, ob man nur in Gedanken täglich an 5 Dinge denkt für welche man wirklich dankbar ist… oder ob man sie aufschreibt! Weiter unten eine Ritual Inspiration für dich und deine Kinder.

Feiere mit anderen dein „deutsches Thanksgiving“

Gemeinsam mit anderen diese Wertschätzung zu teilen und zu feiern, ist nochmal ein anderer und besonderer Ausdruck dessen! 

Warum nicht also den 3. Oktober wählen? Für unzählige bedeutet dieser Tag genau das: Freude, Freiheit, Familie und Dankbarkeit! 

Seine eigenen Traditionen zu schaffen und in diesem Sinne zusammen zu kommen, kann so viel Achtsamkeit und Wertschätzung in den Alltag als Familie bringen. Gemeinsam zu zelebrieren und sich darüber austauschen wofür man dankbar ist, bringt näher zusammen und lässt die Herzen singen. 

Findet euer Ritual der Dankbakeit

Vielleicht möchtet ihr ja für ein Jahr mit euren Kindern zusammen jeden Abend aufschreiben, wofür ihr dankbar seid. Dies kommt auf einen kleinen Zettel in ein großes Glas. Jeder hat sein eigenes und in einem Jahr, zum nächsten deutschen Thanksgiving, nehmt ihr gemeinsam eure Gläser zur Hand, geht sie zusammen durch, schwelgt in Erinnerungen und erfreut euch nochmals darüber wie schön es ist, dass ihr alle da seid! 

Dann könnt ihr eine gemeinsame Collage erstellen mit euren schönsten Momenten und euren Dankbarkeits-Perlen. Dies begleitet euch dann das nächste Jahr über als sichtbarer Reminder eurer Familienmomente!

Nachklang

Ein grosses Dankschön an Heide für diese Initiative! 

Wie feiert ihr eure Dankbarkeit als Familie?

PS: Denk daran, dass Du alle meine Blogartikel ebenso vorgelesen bekommst! Bei iTunes, ganz wie es für dich am besten passt… Einfach den „MamaNatürlich: Vorgelesen“ Podcast abonnieren!

Podcast Version zum anhören: