Dein Start in den Tag mit Vorsprung & Energie

Dieser Blogpost ist Teil der Serie: „Morgenroutine – dein Miracle Morning“ und es gibt für meine Newsletter Abonnenten ein wunderbares Freebie dazu 🙂 Ein gratis Workbook für dich, um deine eigene Morgenroutine aus zu tüfteln und deinen “Miracle Morning” zu beginnen.

Mama Miracle Morning Teil 1: wie aus dem Bett kommen und warum?

Mama Miracle Morning Teil 2: wie sieht eine Morgenroutine für Mütter aus?

Mama Miracle Morning Teil 3: wie wird die Morgenroutine zum Erfolg?

 

{Beitrag enthält Eigenwerbung, da Produktliebe & Beratung.}

 

Viele kennen dieses oder ähnliche Szenarien: man kam wieder zu spät ins Bett, denn Mama braucht ja auch mal etwas Zeit für sich. Wenigstens um einen Moment klar denken zu können, denn einmal am Tag muss das schon sein 😉 Also blieb man wach. Übermüdet vielleicht, mit leichtem Nebel im Kopf, aber wach. Bis man todmüde ins Bett stolpert.

Oder aber man bringt das Kind ins Bett, stillt noch zum Einschlafen und spätestens durch die beruhigenden Hormone welche dabei ausgeschüttet werden, schläft man mit ein. Obwohl man doch eigentlich, sich endlich die Zeit für sich, seinen Partner oder das “Erwachsenenleben” nehmen wollte.

Morgens wird man dann durch das Kind geweckt oder durch den Wecker, welcher einem sagt man muss nun das Kind wecken. Egal ob “Still-Alarm” oder “echter”, das erste was einem morgens begegnet, sind Anforderungen und Bedürfnisse der Umwelt. Es bleibt kein Moment zum verschnaufen. Als Mutter reagiert man sofort auf die Bedürfnisse der Kinder und funktioniert. Irgendwie zieht sich dieses “reagieren” dann durch den ganzen Tag. Es bleibt ein leiser Beigeschmack von “hinterher hecheln”, etwas zu spät zu sein und sowieso ein nagendes Zuwenig an Energie. Ein dumpfes Gefühl von Gehetzt Sein gar….

Am Ende des Tages bleibt man zurück mit zu wenig Energie und zu wenig Zeit für sich selber.

Was man tun kann, um im Mama Alltag mehr Energie zu haben, darauf bin ich schon im vergangenen Beitrag etwas eingegangen. Hier möchte ich einen Punkt nun aufgreifen und vertiefen.

 

Die Morgenroutine macht den Unterschied

Als ich damals das Buch von Hal Elrod – Miracle Morning, die Stunde die alles verändert las, sträubte ich mich erst gewaltig gegen diese Idee. Ich sollte morgens früher aufstehen und von meinem Schlaf abgeben? Davon ist doch sowieso viel zu wenig da! Der hat wohl noch nie von stillenden Müttern, geschweige denn Mompreneurs gehört, welche 24/7/365 im Einsatz sind! Na nun hörts aber auf…

Doch, etwas blieb hängen und klang bei mir an. Die Idee, morgens etwas Ruhe und Zeit für mich zu haben. Ungestört meinen (Bulletproof) Kaffee zu trinken, die Gedanken schweifen zu lassen in einem wachen Zustand, Zeit für mich zu haben… Nagut. Ich probiere es! Mal ein paar Tage und dann sehe ich was passiert. Viel zu verlieren habe ich nicht. Mal ein paar Tage noch weniger Schlaf, macht den Kohl auch nicht fett. (Randnotiz: Ich suche übrigens nach Möglichkeiten im Sommer auch Grünkohlsmoothies zu machen… Ideen?)

 

Aller Anfang ist schwer, aber belohnend ebenso!

Es ist ein motivierendes Buch! Also nutze ich diesen Schwung und begann trotz aller innerer Gegenstimmen, mir fest vor zu nehmen, dann früher aufzustehen.

Badroutine am Morgen

Natürliche Zahnpflege

Ich muss dazu sagen, meine Motivation ist überwiegend intrinsischer Natur. Heisst, ich muss wirklich sehr genau wissen wieso ich etwas mache und sehr überzeugt davon sein, sonst tue ich es nicht. Andere sind stärker motiviert von den Erwartungen die andere an sie stellen. (Übrigens: Ein gutes Buch zum Thema ist von Gretchen Rubin und erscheint Ende des Jahres auch auf Deutsch: Die 4 Happiness-Typen: Wie Erwartungen unsere Glücksfähigkeit prägen)

Da ich ein Planer bin, also nicht die Filofax Ringbuch Variante, sondern jemand der gerne strukturiert und organisiert an Projekte ran geht 😉 Begann ich damit, mir meine Morgenroutine auszumalen und auszuarbeiten. Eine Vorlage wie auch Du diese Reise beginnen kannst, findest Du in dem gratis Workbook von mir: Morgenroutine.

Nachdem mir das “Warum” und das “Was” bewusst war, wurde auch die Vorstellung etwas leichter, morgens von einem lauten Wecker aus dem süßen Traumland gerissen zu werden.

Denn es sollte ein eher unangenehmer Weckton sein. Für mich funktioniert das kuschelige Vogelgezwitscher nicht, leider. Das ist angenehm und nett, aber motiviert mich nicht dazu, mich aus dem Bett zu bewegen. So sehr ich es auch verabscheute, es musste also ein lauterer Weckton her. Ich konnte mich auf ein Lied einigen und eine angemessen laute Lautstärke. Dies versetze mich nicht direkt in absolute Panik, aber doch genug, um sofort zu reagieren und den Wecker schnell auszumachen, damit das Kind im Familienbett nicht auch wach wird. Dieser leichte Adrenalin Schub machte mich wach genug, um es zu schaffen, aufzustehen und ins Bad zu gehen. Sobald man mal aufgestanden ist, ist die größte Hürde geschafft 😀 Wer mal im Schichtdienst gearbeitet hat weiss es. Hebammenzeiten lassen grüßen…

Hal Elrod empfiehlt übrigens, den Wecker so weit entfernt wie nur möglich aufzustellen. So muss man ja aufstehen und wer mal raus aus den Federn ist… Das geht bei uns nur schlecht durch das Familienbett und stillen. Ich weiss nie, ob ich zu der Zeit gerade angedockt am Kind hänge oder wirklich aus dem Bett hüpfen kann. Also wurde der unangenehme Adrenalinschub erstmal die Variante der Wahl 😉 Und es hat funktioniert.

Auch merkte ich bald, dass die innere Einstellungen und der Vorabend, ausschlaggebend dafür waren, ob ich dann wirklich aufstand oder mich nicht doch nochmal umdrehte.

Ganz klar auf dem Schirm zu haben, warum ich mir das antue und was da an Belohnung auf mich wartet, waren die halbe Miete. (Dies kannst Du durch das durcharbeiten des Workbooks erreichen.) Dann war essentiell, mir am Abend vorher, einen klaren Vorsatz zu schaffen. Doch zur Wichtigkeit des Vorabends und der Vorbereitung, später mehr.

So begann ich ein paar zaghafte Schritte in meinen Miracle Morning und was soll ich sagen?

Auf einmal als Mutter, nach all der Zeit wieder die Stille des Morgens genießen zu können, wurde unbezahlbar. Ganz in Ruhe und Selbstbestimmt in den Tag starten zu können, war solch eine Wohltat! Und allmählich merkte ich, wie sehr diese Morgenroutine den ganzen Tag beeinflusste!

 

Wie sich der Tag wandelt, durch den richtigen Start

Nach und nach merkte ich, wie viel gelassener ich den Tag über war, auch wenn es diesen kurzen Adrenalinschub beim anspringen des Weckers gab. Denn es gab mir diesen “Vorsprung”. Ich hetze nicht mehr durch den Tag, dass Gefühl immer nur reagierend hinter zu hecheln verschwand mehr und mehr. (Natürlich kann es trotzdem immer mal wieder solche Tage geben, aber sie sind die Ausnahme geworden.) Anstatt nur die reagierende Mama zu sein, hatte ich nun wieder mein Mama Zepter in der Hand und agierte.

Dadurch, dass ich meiner Tochter gefühlt “einen Schritt voraus bin”, fällt es ihr viel leichter mir “zu folgen” durch den Alltag hindurch. Wir haben einen viel schöneren Flow! Es ist so ein bisschen wie das Einführen von Rhythmen im Alltag. Es hilft ihr, zu wissen was kommt, wo es lang geht und das Mama schon weiss was sie tut. Also fällt es ihr viel leichter, sich mit auf diese Tagesreise zu begeben.

Dadurch das ich nicht gehetzt aufstehe, handle ich viel vorausschauender, was schon im Vorfeld mögliche Stolpersteine und Unannehmlichkeiten ausräumt.

Da ich schon morgens gut für mich gesorgt habe und meine Batterien aufgeladen sind, bin ich grundsätzlich eine entspanntere, liebevollere und freudvollere Mama!

 

Mama gut – alles gut!

All dieses „mehr“ an Wohlfühlen und Körper-Geist-Selbstliebe führt zu mehr Energie im Tag! Obwohl ich also etwas weniger schlief merkte ich, wie ich tagsüber mehr Energie zur Verfügung hatte!

Früher bin ich mit meiner Tochter aufgewacht und habe  sie im Halbschlaf kuschelnd in dieser Welt begrüßt. Heute kann ich sie hellwach, präsent ein Morgenlied trällernd begrüßen. Ich denke es ist für sie eine schöne Erfahrung, morgens als erstes eine gut gelaunte Mama voller Energie zu erleben. Dieses Gefühl begleitet auch sie durch den ganzen Tag.

Selbst wenn Du morgens schon vor deinen Kinder wach bist kann es sehr wohltuend sein, dir noch etwas Zeit für einen Miracle Morning zu nehmen. Ganz strukturiert als erstes etwas gutes für Körper, Geist und Seele zu tun. Deine Batterien aufzuladen, bevor du andere nährst. Dies kann einer der Schlüssel sein, für Mama-Wohlbefinden.

[Tweet „Die Stille des Morgens ist mir Seelennahrung für den ganzen Tag.“]

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Mama Miracle Morning Teil 2: wie sieht eine Morgenroutine für Mütter aus?

Mama Miracle Morning Teil 3: wie wird die Morgenroutine zum Erfolg?

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