Zeitmanagement für busy Mütter

Wächst dir manchmal nicht nur der Wäscheberg, sondern dein Leben gefühlt über den Kopf? Meist wünscht man sich in solchen Momenten das Gefühl von „alles im Griff“, zurück. Dies scheint schier unerreichbar bei all den ToDo’s, sowie all dem Unerwartetem, was einem als Mutter so begegnet. Aber man spürt: mehr Struktur und Plan würden zu mehr Klarheit führen!

Manche Mütter fragen sich, wie es überhaupt soweit kommen konnte. Für andere war es nie anders. Was auch immer deine Vorgeschichte dazu ist:

Es die Organsiation und das effektive Zeitmanagement, welches fehlt. Es bleibt das Gefühl, immer fällt etwas hinunter. Vielleicht sogar begleitet von der Angst, jetzt auch noch bewusst zu organisieren und irgendetwas mehr auf die ToDo Liste zu schreiben, würde zum implodieren führen.

Doch genau hier liegt der Schlüssel. Nimm dir Zeit, dich zu strukturieren und deine Routinen zu überdenken! Hier drin liegt der wichtige Faktor der Absicht verborgen! Je absichtsvoller wir Leben, je bewusster und gewählter, desto harmonischer kann sich unser Leben entfalten. Absicht gibt Fokus & Richtung. Hilft uns, uns auszurichten und uns, sowie unseren Werten treu zu bleiben.

Grade als Mutter kann man sich schnell selbst gefühlt „verlieren“ im Alltag und Stress mit Kind. Sich hier einige der Tipps zu Herzen zu nehmen, kann wieder Verbindung schaffen zu dir. Sei es die Morgenroutine, welche stille Momente und Zeit für Ausrichtung ermöglicht. Das bewusste planen des Tages, um diesem Fokus treu zu bleiben und zu wissen, wohin man geht im Leben. Oder das Delegieren, um Balance zu bringen und Freiräume…

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Hier also 8 Tipps, welche dir ein organisiertes Mama Leben schenken!

(Es kann sein, dass Du hier Eigenwerbung/Werbung findest.)

1. Woche, Monat, Quartal, Jahr planen

Auch wenn es für die ein oder andere Mutter erschreckend klingen mag, es ist wichtig, Ziele und Projekte aufzuschreiben. Nicht nur im Kleinen a la: was kochen wir die Woche, sondern eben auch im Großen: wie sieht mein 5 Jahres Plan aus?

Beginne damit, dir ein grosses Bild zu erlauben. Diese Vision, kannst Du herunter brechen. Wo könntest Du damit in 5 Jahren stehen? Du möchtest eigentlich gerne ein Business starten? Wunderbar! Wo könntest Du in 5 Jahren damit sein?

Dann rechne zurück: wo könntest Du damit in 4 Jahren stehen, in 3, in 2, in einem Jahr… Welche Schritte müssten gemacht werden, damit Du in einem Jahr an diesem Punkt bist? Realistisch? Wunderbar!

Halte diesen Prozess schriftlich fest. Dies kann dein Journal sein oder aber digital erfasst werden. Ich selber liebe meine Trello Boards und natürlich habe ich auch ein 5 Jahres Board 😉 (Falls Du Interesse daran hast, Trello auszuprobieren, kannst Du dies hier tun. Es ist völlig kostenlos. Meldest Du dich über diesen Link an, erhalte ich ein Dankeschön von Trello)

Du meinst, Du kannst gar nicht abschätzen, wieviel Zeit Du zur verfügung hast und was Du reel auf die Beine stellen kannst? Vielleicht ist der nächste Tipp für dich Gold wert. Denn er ermöglicht dir reellere Zeiträume zu erfassen und zu nutzen.

2. Timeblocking – blockiere deine Zeit

Ich setzte mir nicht mehr so wie früher unrealistische Termine in den Kalender in Form von ToDos. Statt dessen bin ich als Mutter dazu übergegangen, meine Zeit „in Abschnitten zu blockieren„.

Timeblocking ist eine wunderbare Möglichkeit, um flexibel aber festgelegt an deinen Prioritäten zu arbeiten. Für mich als Kleinkindmutter, welche ihre Tochter noch 24/7 zu Hause betreut, heisst dies im speziellen:

Ich habe grosszügige Zeitfenster in welchen ich gebündelte Tätigkeiten erledige. Es gibt zB mein Zeitfenster des Miracle Mornings mit anschliessender Arbeitszeit in der Früh. Zweimal die Woche neuerdings etwas kindfreie Zeit, da die Großeltern bespaßen *yaiiiiendlich. Diese 3 Stunden sind geblockt und im Vorfeld verplant. Dann habe ich noch Abends das Zeitfenster, sobald meine Tochter ins Bett geht. Was leider nicht immer zu der Zeit ist, welche ich mir wünschen würde 😉

Diese Zeiten können sich verschieben, nach vorne, nach hinten. Sie können sich verkürzen oder etwas verlängern. Sie können sich mal duplizieren, mal subtrahieren. Man weiß nie wie es mit Kind läuft. Daher ist es umso wichtiger, dass Du die Zeiten die Du hast effektiv nutzt, sowie Puffer einbaust. (Siehe weiter unten)

3. Aufgaben bündeln & effektiver erledigen

Um effektiv zu arbeiten und zu erledigen, haben sich für mich zwei Punkte als besonders wichtig heraus gestellt.

Indem ich (wie auch im Putzroutine Artikel erwähnt), gleiche Aufgaben bündle, kann ich in einem Schwung effektiver etwas „abarbeiten“. Es ist schneller, einmal die ganze Wohnung zu saugen, anstatt jeden Tag den Staubsauger heraus zu holen und fleckchenweise vorzugehen. Genauso ist es mit anderen Dingen. Dies heisst bei mir zB, dass ich einmal die Woche mir einen ganzen Morgen und die kostbare Kinderfrei-Zeit nehme, um meine Blogartikel zu schreiben. Dies teile ich nicht auf 5 Tage die Woche auf und schreibe jeden Tag einen Absatz. Dies mag für manche grundsätzlich gut funktionieren. Mich würde es nur jedesmal aus der Konzentration und dem Flow heraus bringen. So gehe ich mit den meisten meiner Projekte und wiederkehrenden Aufgaben um.

Manche Tätigkeiten lassen sich nicht gut im Schwung abarbeiten, diese brauchen tägliche Zuwendung. In diesen Fällen erstelle ich mir dann bei Bedarf ebenso Workflows. Ausserdem wird ähnliches zusammen erledigt. So mache ich ja auch unterschiedliche Dinge während meinem Miracle Monrnings oder schaue jeden Tag auf Social Media nach Kommentaren, Fragen und Nachrichten. Trotzdem fasse ich auch diese täglichen Einheiten zusammen und schaue dann zum Beispiel in einem Schwung am Abend bei FB, Insta und Co rein. Anstatt fünfmal am Tag jeden Account einzeln zu checken.

Benachrichtigungen habe ich übrigens grösstenteils am Handy ausgeschaltet. Dies mindert meinen Stresspegel. Sobald ich die roten kleinen Zahlen sehe  oder das PlingPlong dauernd höre, triggert es etwas in mir 🙂 Tagsüber möchte ich aber mit meiner Tochter präsent sein! Also: 1-2 Mal am Tag reicht auch und das zu seiner festgelegten Zeit. So weiss ich auch hier, es wird sich drum gekümmert und ich muss mir „jetzt“ keine Sorgen darum machen!

4. Prioritäten erkennen & setzten

Der zweitwichtigste Punkt (nagut ich könnte noch einen dritten Einfügen: dein Warum) wäre, sich seiner Prioritäten klar zu werden. Und zwar immer wieder, jeden Tag aufs Neue!

Plane, deine 3 wichtigsten Aufgaben für den Tag, nachdem Du dein großes Ganzes in dein Blickfeld geholt hast.

Wenn Du weisst, was die 5 wichtigsten Aufgaben für dieses Jahr sind, um zu deinem Jahresziel zu kommen, fällt es dir leichter, den Fokus zu halten. Du kannst dann runter brechen was deine 5 wichtigsten quartals Prioritäten sind, sowie monatliche. Dies muss nicht für die nächsten 5 Jahre stehen. Das wäre zu unflexibel und würde mir Angst machen 😀 Doch dadurch das Du weisst, was deine wichtigsten und zielführendsten Aufgaben für diesen Monat sind, kannst Du deine aktuelle Woche jeweils darauf ausrichten.

Prioritäten, Ziele, Projekte können sich ändern und sie tun es, ob einem das nun gefällt oder nicht. Das Leben, erstrecht mit Kind, kommt einfach dazwischen. Deine Planung soll dir Fokus und Ausrichtung geben, Struktur und Halt schenken. Dies kann große Freiheit bedeuten. Soll aber kein Korsett sein. Also sieh es eher wie ein Fahrtwasser in welches Du dich begiebst und auf welches Du dich immer wieder ausrichtest. Dein Plan fliesst in deinem Leben und Du in ihm.

Manche können übrigens wunderbar 5 tägliche ToDo’s setzten und 8 Wöchentliche. Vielleicht passt dir weniger besser. 3 tägliche und 5 wöchentliche sind einfach mein wohlfühl Pensum, da sowieso immer ne Überraschung dazu kommt 😉 

5. Miralce Morning – Morgenroutine

Zu meiner Morgenroutine habe ich ausführlich in meiner Artikelserie und im Workbook berichtet. Falls Du dies verpasst hast, es lohnt sich rein zu lesen. Meine Morgenroutine schenkt mir wertvolle Zeit und Stille, ohne welche all dies hier nicht machbar wäre.

6. Essensplan für die Woche

Bei uns noch in Arbeit, aber immer ein voller Erfolg falls eingehalten: schreibe einen Essensplan für die Woche! Einmal wöchentlich eingekauft kocht man nicht nur effektiver und kostengünstiger, man spart auch noch Zeit. Man kann wunderbar Vorkochen und ToGo vorbereiten!

Ideen dazu, findest Du  auf meinem Pinterest Board

7. Leerlauf nutzen

Nutze die Zwischenzeiten & Wartezeiten, um einige deiner ToDo’s zu erledigen oder aber, um das ToDo „Denkpause“ zu genießen!

Ich finde an der Kasse stehen, mit einem schlafenden Kind auf dem Rücken gar nicht mehr wild. Diese Zeit nutze ich manchmal um einfach mal nur den Gedanken nachzuhängen. Unterwegs, ob nun in Bus, Bahn, Auto oder zu Fuss kann man wunderbar Podcasts oder Hörbücher hören. Mein Podcast biete sich da besonders an 😉 

8. Delegieren

Delegiere! Wo Du nur kannst. Sei dies, dass deine Kinder selbstverständlicherweise ihre Sachen selber aufräumen oder deine (Schwieger)Mutter einmal die Woche für euch alle mit kocht. Es darf so ein bisschen wie im Wochenbett bleiben, wo man einfach schaut, was einem gute abgenommen werden kann. Fährt die Freundin mit dem Sohnemann zur gleichen Sportveranstaltung? Sie würde deine Kinder doch sicher abwechselnd mitnehmen. …

Ebenso kann man sich nach Möglichkeit anderweitig professionelle Hilfe holen. Dies kann eine Haushaltshilfe sein oder der Bügel Service von nebenan.

Auch kann es Zeit sparen, wenn man sich nicht mit den Kindern am Samstag durch den Supermarkt quält, sondern sich einen Teil seines Wocheneinkaufes online bestellt.

Dies kann ebenso eine wunderbare Bio Kiste aus der Region sein! Dann weiss man gleich, was man die Woche so kocht 😉

Auch gibt es so spannende Dienste wie HelloFresh. Dort erhält man „Kochboxen„. Man sucht sich wöchentlich seine Rezepte aus und bekommt dann, die ganzen frischen Zutaten nach Hause geliefert. Keine Gedanken über Zutatenshopping mehr, etc…

Organisiere dein Leben neu… 

Schaue, was dich anspricht und was Du ausprobieren möchtest für die nächsten vier Wochen! Dann vielleicht den nächsten Tipp und noch einen… Am Ende erzähle mir unbedingt, was sich für dich gewandelt hat und von deinen Erfahrungen und Tipps zu lesen!

Ich freue mich von dir zu hören!

Hier findest Du mein Pinterest Board zum Thema!

PS: Denk daran, dass Du alle meine Blogartikel ebenso vorgelesen bekommst! Bei iTunes, ganz wie es für dich am besten passt… Einfach den „MamaNatürlich: Vorgelesen“ Podcast abonnieren!

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Podcast Version zum anhören: